Die digitale Röntgenmammographie...
...ist eine Darstellung der Brustdrüse zur Früherkennung von Tumoren, die noch nicht tastbar sind.
Im Gegensatz zur konventionellen Röntgenmammographie zeichnet sich das digitale Verfahren durch eine geringere Strahlenbelastung aus und bietet bei höherer Auflösung eine verbesserte Bildqualität.
Sie sollte allerdings bei Frauen unter 50 Jahren immer durch die Sonographie ergänzt werden und aufgrund der Strahlenbelastung nicht bei Frauen eingesetzt werden, die jünger als 35 Jahre alt sind.
Eine endgültige Diagnose ist nur durch die mikroskopische Untersuchung einer Zell- und Gewebeprobe (Biopsie) möglich. Nachteile: Nur ca. 70-80% der Karzinome werden entdeckt, das heißt bis zu 30 Prozent der Frauen, die regelmäßig zur Vorsorge gehen, haben einen unentdeckten Tumor.
Andererseits sind viele Fälle mit der Röntgenmammopgraphie nicht eindeutig klassifizierbar. Dadurch werden jedes Jahr in Deutschland über 100.000 Frauen operiert, obwohl sie gar keinen Krebs haben.